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Bruno Schmied
Prof. Dr. med.
Bruno Schmied
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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung des Eierstockkrebses besteht aus zwei Bereichen oder Säulen:

Lokale Therapiemöglichkeiten

Auch wenn die Krankheit auf die Leber beschränkt ist besteht die einzige Möglichkeit zur Heilung von Leberzellkarzinomen oder Lebermetastasen in einer chirurgischen Entfernung oder Tumorzerstörung durch Hitze (Radiofrequenzablation). Die lokalen Therapievoraussetzungen und Therapiemöglichkeiten beider Erkrankungen sind ähnlich. Beim primären Lebertumor (HCC) setzt jedoch die Einschränkung der Leberfunktion durch die Grunderkrankung (z.B. Leberzirrhose) nicht selten der lokalen Therapie Grenzen. Auf der anderen Seite ist bei dieser Erkrankung in manchen Fällen eine Lebertransplantation sinnvoll und möglich.

Voraussetzungen einer lokalen Therapie

Wichtigste Voraussetzungen für eine erfolgreiche lokale Therapie sind eine gute Abklärung der Tumorart und des Stadiums. Eine interdisziplinäre Absprache mit den Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und Radiologen ist immer Voraussetzung. In die Entscheidung einer allfälligen lokalen Therapie muss der Umstand einbezogen werden, dass sowohl die klassische Leberchirurgie als auch die Radiofrequenzablation (RFA) zu erheblichen Komplikationen führen können. Andererseits ist natürlich auch bei einer Chemotherapie mit Nebenwirkungen zu rechnen, ohne dass eine solche Therapie bei Tumoren in der Leber Aussicht auf eine Heilung hat.

Klassische Chirurgie [...]
Radiofrequenzablation (RFA) [...]

Nachbehandlung

Mittlere und grosse Leberresektion machen einen ein- bis zweitägigen Aufenthalt auf der Intensivpflegestation notwendig. Nach vier bis sieben Tagen werden die Wunddrainagen entfernt, wenn sichergestellt ist, dass kein Gallensekret und keine grösseren Mengen von Blut gefördert werden. Die Leberfunktion wird durch regelmässige Blutentnahmen kontrolliert. Der Nahrungsaufbau erfolgt am ersten postoperativen Tag. Die Entlassung erfolgt bei regulärem Verlauf nach 8 bis 12 Tagen.

Nach einer Radiofrequenzablation werden ebenfalls Blutuntersuchungen durchgeführt. Eine Computertomographie vor Austritt dokumentiert die vollständige Tumorablation. Je nachdem ob zur Radiofrequenzablation der Bauch geöffnet werden musste, ist mit 2 bis 7 Tagen Spitalaufenthalt zu rechnen.

Um neue Metastasen oder ein Rezidiv frühzeitig entdecken zu können sind Nachkontrollen nach 3, 6, 9, 12, 18 und 24 Monaten vorgesehen, anschliessend nur noch jährlich.