Unsere Klinik bietet Beratung & Möglichkeiten zur Diagnose & Therapie.

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Bruno Schmied
Prof. Dr. med.
Bruno Schmied
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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Die beschriebene Therapie ist für den Patienten sehr belastend und das Risiko, dass nach der Operation Komplikationen auftreten nicht unerheblich.

Es gibt keine Standardtherapieverfahren der peritonealen Malignome. Während in der Vergangenheit meist nur unterstützende medizinische und pflegerische Massnahmen (Palliation) bei fortgeschrittenen Krebsleiden durchgeführt wurden, wird in den letzten Jahren in spezialisierten Zentren eine aufwendige kombinierte chirurgische und medikamentöse Therapie der Erkrankung durchgeführt.

Chemotherapie, neue medikamentöse Therapien [...]
Klassische Chirurgie [...]
Zytoreduktive Chirurgie [...]
Hypertherme intraoperative intraperitoneale Chemotherapie [...]

Nachbehandlung

Zytoreduktive Operation mit hyperthermer intraoperativer Chemotherapie

Die ausgedehnte zytoreduktive Chirurgie macht häufig eine mehrtägige Betreuung auf der Intensivpflegestation notwendig. Wunddrainagen werden nach vier bis sieben Tagen entfernt, wenn sichergestellt ist, dass kein Gallensekret und keine grösseren Mengen von Blut gefördert werden. Durch regelmässige Blutkontrollen werden Blutbildung, Infektabwehr, Leber- und Nierenfunktion überwacht.

Um Schmerzen nach dem Eingriff zu vermeiden erhält jeder Patient eine individuell adaptierte Schmerztherapie. Wichtig ist in dieser Phase die aktive Beteiligung des Patienten am Genesungsprozess. Jeder Patient sollte sich soviel wie möglich ausserhalb des Bettes aufhalten. Zur Vermeidung von Thrombosen oder Embolien wird zur Mobilisation auch Heparininjektionen eingesetzt.

Der Nahrungsaufbau ist wegen des grossen Eingriffs am Magen-Darm-Trakt häufig erst nach ein paar Tagen möglich. Solange erhält der Körper eine künstliche Ernährung direkt ins Blut. Die Hautnaht wird in der Regel nach 10-12 Tagen entfernt.

Bei regulärem Verlauf beträgt der Krankenhausaufenthalt etwa 3 Wochen.
Wenn ein künstlicher Darmausgang angelegt werden musste, findet eine intensive Einübung in die Versorgung und Pflege durch speziell geschultes Personal statt.

Je nach Befund wird vor Spitalaustritt an einem interdisziplinären Tumorboard ein individuelles weiteres Therapiekonzept festgelegt. Nachkontrolle inklusive Computertomographie erfolgen in der Regel in 3-6 monatigen Abständen.