Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Voraussetzungen
Nebst einer korrekten präoperativen Diagnosestellung sowie einer optimalen Patientenvorbereitung sind das spezifische Wissen und die Erfahrung des Behandlungsteams für den kurz- und langfristigen Erfolg der Operation ausschlaggebend. Unmittelbar um die Operation geht es darum, die Komplikationsrate möglichst klein zu halten. Längerfristig hat eine gute Operation selbstverständlich auch zum Ziel, das Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv), eines Tumorleidens, einer Überfunktion oder eines Kropfes definitiv zu verhindern.
Eine spezialisierte Klinik verfügt deshalb üblicherweise über eine Qualitätskontrolle, mittels welcher z.B. Komplikationen prospektiv erfasst werden und die es damit erlaubt, über die effektive Qualität der geleisteten Arbeit eine genaue Aussage zu machen.
Im Rahmen der Schilddrüsenchirurgie werden folgende Kriterien häufig als Qualitätsindex verwendet:
- Rate an Stimmbandnervenverletzungen
- Rate an definitiven Nebenschilddrüsenunterfunktionen
- Rate an Nachblutungen, welche einer Reoperation bedürfen
Wie läuft die Behandlung ab?
Nachbehandlung
Regelhaft werden die von uns operierten Patienten sechs Wochen nach einer Schilddrüsenoperation in unserer eigenen endokrin-chirurgischen Sprechstunde nachkontrolliert, um den Therapieerfolg nachhaltig zu überprüfen (Qualitätskontrolle) und um für die Hausärzte die weiteren Behandlungsprinzipien festzulegen. Ausnahmsweise werden diese Kontrollen auch an zuweisende Fachärzte für Endokrinologie delegiert.







